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Extra-Blatt (Nov. 2007)

Kopftuch mit Kassabon

Fremdenfeindliche Kettenbriefe in Österreich und der Schweiz

Derzeit (Herbst 2007) werden in Österreich und in der Schweiz Kettenbrief-artige Mails verbreitet, die eine frei erfundene Geschichte erzählen. Eine (ausländische) Frau mit Kopftuch soll sich den Kassenbon der Kundin vor ihr gegriffen und damit draußen auf dem Parkplatz deren gerade einkaufte Waren für sich reklamiert haben. Nachdem die Polizei eingetroffen sei, habe die Kundin ihre Einkäufe heraus geben müssen. Als Ort des angeblichen Geschehens wurde zunächst eine nicht näher bezeichnete Hofer-Filiale (Aldi Österreich) in Innsbruck/Tirol genannt, die später durch eine Migros-Filiale in Zürich (Schweiz) abgelöst wurde.
  [Originaltext]

Hintergrund dieser Kettenbriefkampagnen dürften fremdenfeindliche Strömungen sein. Eine andere Kettenbriefkampagne ähnlicher Machart ereifert sich darüber, dass niemand gezwungen werde in Österreich zu leben, wenn es ihm nicht passe den landestypischen Gruß „Grüß Gott“ in den Mund zu nehmen. Das richtet sich offensichtlich gegen Muslime und Angehörige anderer Religionen.


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