Extra-Blatt (27.07.04)
Hoax / Kettenbrief: Wunsch eines krebskranken Kindes
Landeskrankenhaus Tulln (NÖ) ist Opfer eines Kettenbriefs
Seit Jahren kursiert ein Kettenbrief per E-Mail, Fax und Briefpost, in
dem es um den Wunsch eines angeblichen, krebskranken Kindes geht, das im Landeskrankenhaus Tulln
(Niederösterreich) liegen soll. Es soll durch Weiterleiten des Kettenbriefs in das
Guinness Buch der Rekorde aufgenommen
werden. Viele Behörden und z.T. namhafte Unternehmen (bzw. einzelne MitarbeiterInnen) sind bereits auf
diesen Hoax hereingefallen und haben den Kettenbrief brav an 10 neue Adressen weitergeleitet.
Westfalenpost vom 29.06.2007: Kettenbrief-Aktion: Polizei, Bürgermeister und Sparkassen-Chef fielen drauf rein
Fakt ist...
Dieses Kind existiert nicht und hat auch nie existiert. Das Landeskrankenhaus Tulln (bzw. dessen
Angestellte) wird seit Jahren mit Anfragen zu diesem Kettenbrief strapaziert. Bitte verbreiten Sie
diesem Kettenbrief und solche ähnlicher Art nicht weiter! Guter Wille und Hilfsbereitschaft in
allen Ehren, aber in solchen Fällen geht jede Mühe ins Leere - es gibt diese Kinder nicht.
Außerdem hat die Redaktion des Guinness Book of World Records auf Grund der Geschichte
von Craig Shergold beschlossen, dass derartige Rekorde nicht mehr akzeptiert werden
(siehe FAQ Nr. 17 und 18, dt.).
D.h. selbst wenn eines dieser Kinder tatsächlich existieren sollte, gäbe es keine Chance mit einem
neuen Rekord in dieser Kategorie einen Eintrag im Guinness Buch zu erreichen.
Hier zwei Beispiele aus 2004:
Andere, ähnliche Fälle:
Es kursieren ähnliche Kettenbriefe mit Namen wie Brian, Jessica Mydek,
Amy Bruce, Rachel, Natalie, usw....
Lesen Sie dazu auch die wahre Geschichte von Craig Shergold.
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