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© TU Berlin, tubIT, Bearbeiter: Frank Ziemann  -  Update: 30.08.2009


Extra-Blatt

Kettenbrief: Augenkrankheit

Jemand sucht Hilfe wg. drohender Erblindung

Der folgende Hilferuf geht seit einigen Tagen (oder auch schon länger) als Kettenbrief per E-Mail um:


> Datum: Freitag, 29. Januar 1999 12:29 > Betreff: WG: Bitte an ALLE bekannten E-Mail Adressen weiterleiten > > > > >Da der Verlust des Augeslichtes droht wieder dringend > >jemand gesucht der positive Erfahrung mit der Krankheit: > > > >Nasse Makuladegeneration ( Erkrankung des hinteren > >Augenabschnittes, Netzhaut) > > > >gemacht hat. > >Seit 3 Jahren haben alle Operationen und Krankenhausbesuche > >keine Hilfe gebracht. > > > >Wer Erfahrungen mit dieser seltenen Krankheit gemacht, bitte melden > >bei: > > > >Familie M., S., Tel. XXXXX/XXXXX * > > > >DANKE !!! >
 * Name, Ort und Telefonnummer sind im Original angegeben und passen zueinander.

Da bislang weder klar ist, ob das geschriebene zutrifft noch ob ggf. die genannte Familie diese Aktion so gewollt hat oder überhaupt davon wußte, sollte dieser Kettenbrief auf keinen Fall weitergeleitet werden.
Das angebene Datum besagt lediglich, an welchem Tag diese Kopie des Kettenbriefs abgesandt oder weitergeleitet wurde, nicht jedoch ob dieser Aufruf nicht schon mehrere Jahre alt ist.

Ganz allgemein gilt:
Kettenbriefe (ganz gleich welchen Inhalts) sind Spam und werden von den Empfängern meist als Belästigung empfunden. Kettenbriefe sind kein adäquates Medium für seriöse Anliegen jedweder Art!
Da nie ein 'Verfalldatum' angegeben ist, kann die Aktualität von den Empfängern nicht eingeschätzt werden. Dies führt zu einer Überflutung der jeweils angegebenen Kontaktadresse/Telefonnummer etc., was für die Betroffenen regelmäßig die Unbrauchbarkeit des jeweiligen Kommunikationsmittels für Wochen und Monate zur Folge hat.

Wer sich über die Krankheit Makuladegeneration informieren will, gebe dieses Stichwort in die Suchmaschine Fireball ein und wird über 200 Dokumente dazu finden.


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