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Extra-Blätter
 
erstellt: 27.05.2004
Update: 02.09.2009

Extra-Blatt

Hoax: "Baby brauch Deine Hilfe" (Natalie)

Tränendrüsenbrief über ein krankes Mädchen

Ähnliche Mails

Ein Kettenbrief kursiert seit ca. Mai 2004, der mächtig auf die Tränendrüsen drückt, aber keinerlei Substanz hat.
Angeblich soll der Text von einer Krita Marie stammen, der Mutter eines kranken Mädchens namens Natalie. Es soll Hirnkrebs haben und es würden Spenden für eine Operation gesammelt. AOL würde für jede Weiterleitung bezahlen. Spätere Fassungen erwecken den Eindruck, sie kämen von einer Silvia Sch. aus Österreich oder aus einem Krankenhaus in Kitzbühel. Es handelt sich jedoch jeweils nur um Weiterleiter dieses Kettenbriefs. Teilweise wird der Text auch als Word-Datei angehängt, meist ist auch noch ein Baby-Foto (s.u.) dabei.

Allen diesen Mails gemeinsam ist die falsche Behauptung, mit der Weiterleitung des Kettenbriefs könne man dazu beitragen, dass (hier von AOL) Geld für die Behandlung des Kindes aufgebracht würde.
Das ist das Problem mit allen Tränendrüsenbriefen: Das ist technisch nicht machbar, funktioniert nicht. Niemand kann die Weiterleitungen erfassen und zählen, denn dazu müssten alle E-Mails dieser Welt durch einen zentralen Verteiler - den gibt es jedoch nicht. Niemand zahlt auf Basis eines solchen Verfahrens auch nur einen Cent.

Dieser Kettenbrief ist ein Hoax, eine Falschmeldung.
Verbreiten Sie ihn bitte nicht weiter!


Natalie Originaltext:

> Wer es löscht hat kein Herz. 
> 
> Hallo mein Name ist Krita Marie und habe vor kurzen 
> eine kleine Tochter erhalten, die Natalie heisst. Vor 
> kurzem haben die Ärzte festgestellt, dass meine kleine 
> Natalie Hirnkrebs hat. 
> Unglücklicherweise ist es meinem Mann und mir nicht 
> möglich diese Operation zu bezahlen, abere mein Ehemann 
> und ich haben von AOL hilfe bekommen. Sie helfen uns indem 
> sie uns 5 Cents geben, für jede Person die dieses E-Mail bekommt.
> Bitte sende dieses Mail, an jede Person die du kennst und hilf
> unserer kleinen Natalie.

weitere Mail-Varianten

Eine neuere Variante (ca. 2006) enthält den Namen einer ansonsten unbeteiligten Weiterleiterin des Kettenbriefs, die unverhofft zur vermeintlichen Mutter des Kindes gemacht wurde. Ebenso unbeteiligt sind Krankenhäuser, etwa in Kitzbühel. Auch hier haben Mitarbeiter lediglich den Kettenbrief ungeprüft weiter geleitet.

Es kursieren ähnliche Kettenbriefe mit Namen wie Amy Bruce, Drain Ernold, Jessica Mydek, Rachel u.a.
Lesen Sie dazu bitte auch diesen Artikel bei externer LinkUrbanLegends.About (engl.).
Lesen Sie dazu auch: Die wahre Geschichte des Craig Shergold


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