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  © TU Berlin, tubIT, Bearbeiter: Frank Ziemann  -  Update: 18.02.2016 |   Kurz-URL
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erstellt: 20.10.2015
Update: 18.02.2016

Extra-Blatt

Betrug mit angeblichen Jobs bei Red Bull

Betrügerische Jobangebote mit Vorauszahlungen

Abbildung einer PDF-Datei mit Jobangeboten Betrügerische Jobangebote gibt es in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Hintergründen (Tatmotiv). Häufig geht es um Geldwäsche. Anders im bislang jüngsten Fall (Oktober 2015): im Namen einer Jobsuchmaschine werden Stellenangebote per E-Mail (einer der Absender ist: ) verbreitet, in denen zeitlich befristete Tätigkeiten beim österreichischen Getränkehersteller Red Bull angeboten werden. Bewerber sollen vorab 130 € für Sicherheiten zahlen. Diese Jobs gibt es jedoch gar nicht.

Es liegt hier eine mehrseitige PDF-Datei (Abb.) mit solchen Jobangeboten in italienischer Sprache vor. Vorgeblich kommen die Angebote von der Firma Kimeta, die darin als Vermittler erscheint. Tatsächlich handelt es sich bei Kimeta um eine Jobsuchmaschine, die Stellenanzeigen im Internet auswertet und die Ergebnisse in einem Webportal zugänglich macht sowie damit Stellenmärkte etwa auf den Web-Seiten verschiedener Zeitungen beliefert. Kimeta hat bereits Strafanzeige wegen Betrugs gestellt.

Red Bull stellt hierzu klar (E-Mail liegt vor), dass diese Stellenangebote nicht von Red Bull stammen. Das Unternehmen verlange von Bewerbern in keinem Fall vorab irgendwelche Zahlungen. Es handele sich um eine Betrugsmasche, mit der Dritte zu Geld kommen, möglicherweise zudem auch persönliche Daten sammeln wollten.

Red Bull informiert auf seiner Website über Betrügereien, die durch Dritte unter Missbrauch des Firmennamens begangen werden. Unter dem Punkt 3 („Anstellungsbetrug“) stellt Red Bull klar, dass diese Jobangebote nicht von Red Bull stammen und das Unternehmen weder unaufgefordert Bewerbungsformulare verschickt noch jemals verlangt, dass Bewerber Kosten für eine Bewerbung übernehmen sollen.

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